Die Deutsche Sümeyye Manz (-49kg) konnte im olympischen Taekwondo-Turnier nicht an ihre Leistungen bei der Qualifikation in Kasan anschließen. In ihrem ersten Kampf gegen Shu-Chun Yang aus Taipei konnte sie sich nicht durchsetzen.
Beide Athletinnen legten sofort los und Manz traf sofort den Kopf zum 3:0, kassierte aber auch einen Kyong-go (halber Minuspunkt). Leider konnte sie die Führung nicht lange halten und erlitt durch einen Naeryo-Chagi den Ausgleich.
In der zweiten Runde bekam sie dann die zweite Strafe und lag somit 3:4 hinten. Offensiver versuchte sie wieder in Führung zu gehen, trat allerdings mit einem Dwit-Chagi daneben und kassierte erneut einen Kopftreffer, woraufhin sie zu Boden fiel. Kurz vor dem Ende der Runde wurde sie dann nochmal erwischt und musste mit 3:10 in die letzte Runde gehen.
Die Taipeinesin nutzte ihren Größenvorteil und hielt Manz auf Abstand, die weiterhin viel versuchte, aber nicht punkten konnte. Zum Ende traf Manz dann nochmal zum Kopf, aber es war bereits zu spät und der Abstand wäre auch zu groß gewesen.
Mit 3:10 ist sie somit in der ersten Runde aus dem Turnier ausgeschieden. Ihre Kontrahentin schied eine Runde später im Viertelfinale aus. Am Freitag kämpft dann noch die zweite deutsche Teilnehmerin, Helena Fromm, in der -67kg Gewichtsklasse.
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