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UFC News

Geschrieben
 am Mittwoch, 30.07.2014

Dennis Siver: „Conor McGregor hat vor mir nichts zu suchen!“

Dennis Siver kehr zurück (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Nach neun Monaten Doping-Sperre wird der Mannheimer Dennis Siver am 4. Oktober bei UFC Fight Night 53 in Stockholm, Schweden, in die UFC zurückkehren. Sein Gegner: "Flyin' Judoka" Robert Whiteford aus Schottland. Groundandpound.de hat vorher mit ihm über seine Ziele gesprochen. Dabei bekommen unter anderem Frankie Edgar, BJ Penn und Euro-Superstar Conor McGregor ihr Fett weg.

Groundandpound.de: Dennis, nach neun Monaten Zwangspause wirst du am 4. Oktober in die UFC zurückkehren. Wie ist deine Stimmungslage?
Dennis Siver: Sehr gut. Dass ich gleich wieder kämpfen kann, war eine gute Nachricht für mich. Das hätte ich nicht erwartet. Ich dachte, dass sie mich erst im November oder Dezember wieder kämpfen lassen. Dass es nun so schnell geht, beflügelt und motiviert mich. Ich bin bereit.

Das ging in der Tat schnell, deine Sperre läuft am 28. September ab, nur sechs Tage später ist der Kampf. Bist du schon fit?
Ich habe nicht gefaulenzt, sondern die ganze Zeit trainiert. Ich war regelmäßig beim Training, auch wenn ich nicht kämpfen konnte, habe meine Jungs vorbereitet und Training gegeben. Mein Gewicht ist deshalb in Ordnung, ich muss nicht mehr viel abkochen. Es sind noch zwei Monate bis zur Veranstaltung, da muss ich nur noch Feinschliff erledigen, mich auf den Gegner einstellen und die Kondition auf Top-Level bringen.

Der Kampf ist in Stockholm, dort konntest du vor zweieinhalb Jahren Diego Nunes besiegen. Die gesamte Halle hat dich dabei angefeuert, die Stimmung war gigantisch.
Die Stimmung dort war wirklich sehr gut und die meisten Leute haben mich unterstützt. Ich bin froh, wieder dort zu kämpfen. Nicht nur wegen der Stimmung, auch weil es nicht so weit weg ist und man sich die langen Flüge und die Zeitumstellung erspart. Die Arena ist auch toll und Schweden ist überhaupt ein schönes Land.

Dein Gegner ist Robert Whiteford. Als der Kampf am Dienstag angekündigt wurde, hast du uns erklärt, er sei gut um „Ringrost abzubauen“.
Ich habe natürlich keinen Weltklasse-Gegner. Ich will ihn nicht beleidigen, aber er hat einfach noch nicht so viel Erfahrung und erst zwei Kämpfe in der UFC bestritten. Aber ich kann jetzt nicht nein sagen, denn ich will mich mit der UFC nicht zerstreiten. Ich meckere nicht wegen dem Gegner. Für den Einstieg ist er okay, schließlich habe ich neun Monate lang nicht gekämpft. Wenn der Kampf gut läuft, bin ich auch wieder bereit für die ganz großen Namen.

Was für einen Kampf erwartest du denn gegen den „Flyin’ Judoka“?
Ich habe mir zwei, drei ältere Videos angesehen. Er scheint kein großer Techniker zu sein, ist mehr ein Prügler und kämpft gern im Stand. Von Judo habe ich nicht viel gesehen, nur Prügeleien (lacht). Er ist Rechtsausleger, was ein bisschen stört. Aber ich habe schon oft gegen Rechtsausleger gekämpft und fast immer gewonnen. Ich denke, dass ich technisch besser bin.

Einst standest du kurz vor einem UFC-Titelkampf. Wie weit wird dich ein Sieg über Whiteford bringen?
Das ist schwer zu sagen, weil im Federgewicht momentan eine Menge los ist. Es gibt viele gute, neue Jungs und einige hochkarätige Kämpfe sind bereits angesetzt. Es wird davon abhängen, wie der Kampf abläuft. Bei einem spektakulären Sieg bekomme ich sicher gleich einen großen Namen aus den Top Fünf, im Fall eines langweiligen Punktsiegs würde das sicher noch dauern.

Du musst ja nicht bei Null anfangen, in der aktuellen Rangliste belegst du noch immer Platz zehn.
Solange man in den Top Ten ist, kann es jederzeit passieren, dass man einen großen Kampf bekommt. Es muss sich nur mal einer verletzen und schon ist man wieder dran. Da ist alles offen. In erster Linie muss ich jetzt erst einmal meinen Platz verteidigen, jüngst haben es ein paar Leute in die Top Ten geschafft, mit denen ich überhaupt nicht einverstanden bin.

Wer denn?
Zum Beispiel ist ein Conor McGregor vor mir gelandet, obwohl er und sein Gegner vorher noch nicht einmal in den Top Ten waren. Aber ich will mich da nicht einmischen, die UFC entscheidet das und man wird nach seiner Leistung beurteilt. Sein Kampf war okay. Mich verwundert auch, dass Frankie Edgar auf Nummer drei ist. Er hat einen BJ Penn geschlagen, der jetzt zwei Jahre weg war. Der ist kein Gegner gewesen. BJ Penn war mal ein guter Mann, aber als ich den letzten Kampf gesehen habe, musste ich den Kopf schütteln.

McGregor ist derzeit einer der heißesten Kämpfer in der UFC und liegt nur einen Rang vor dir. Würde dich ein Kampf gegen ihn, auf einer künftigen Euro-Show reizen?
Auf jeden Fall, da würde ich nicht nein sagen. Das wäre ein sehr interessanter Kampf, da wäre ich auf jeden Fall dabei!

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After a nine-month suspension due to a positive drug test, Germany’s Dennis Siver will return to action on October 4th, at UFC Fight Night 53 in Stockholm, Sweden. We talked to him before his big comeback, and he took few shots at fellow featherweights BJ Penn, Frankie Edgar and Ireland’s superstar Conor McGregor.

Groundandpound.de: After nine months out of action you will return to the Octagon on October 4th. How is your mindset right now?
Dennis Siver: Great. That I get to step back in there again right away is a big relief for me. I thought I would rather have to wait until November or December. That things are moving so quickly motivates me. I am ready.

Quickly, indeed. Your suspension ends on September 28th, the fight happens only six days later. Are you physically ready to compete already?
I have not been lazy, instead I was training the whole time, even if I was not able to fight. I helped my guys out with their preparation and gave classes to my students. So my weight is good, I don’t have to cut a lot. There are two months to go until the fight, I only have to work on the details now, preparing myself especially for my opponent and bringing my cardio up to the top level.

The fight is in Stockholm, Sweden. Two and a half years ago you beat Diego Nunes there. The whole crowd was cheering for you, what an awesome atmosphere that was.
The atmosphere was really unbelievable, most of the people stood behind me and supported me. I am happy to be able to fight there again. Not only because of the atmosphere, also because I can spare the long flights and time shift. Also, the arena is awesome and Sweden is a beautiful country overall.

Your opponent will be Robert Whiteford. When the fight got announced on Tuesday, you told us, he is “good for getting rid of the ring rust”.
Of course, I’m not getting a world-class opponent right away. I don’t want to insult him, but he simply lacks experience and has only two UFC fights under his belt. But I couldn’t say no to that fight, I don’t want to mess with the UFC. I won’t complain about my opponent. He suits for me to get back in there, after all I have been sidelined for nine months. If the fight goes well, I am ready for the big names again.

What kind of fight do you expect against the ‘Flyin’ Judoka’?
I watched a couple of older videos from him. He doesn’t seem to be too big of a technician, he’s more of a brawler and likes to keep it standing. I haven’t seen much Judo, yet, only brawls (laughs). He is a southpaw, what could be a bit tricky. But I have fought lots of southpaws in my career and most of them I beat. I feel that I am technically superior to him.

Once you have been within reach of a potential title shot. How far will a victory over Whiteford bring you?
That’s hard to tell. There is a lot going on in the featherweight division right now, lots of strong new guys are coming up and some highly touted match-ups have already been been announced. It all depends on how the fight plays out, I guess. If I win in spectacular fashion, I am sure they will give me a big name from the top five right away. If it ends in a boring decision on the other hand, everything could take a lot more time.

Well, you don’t have to start from scratch. In the updated rankings you still rank number ten.
As long as you are in the top ten you can get big fights anytime. Some popular guy only needs to get injured and there you are. I need to concentrate on defending my spot now first and foremost. Some guys I don't agree with have made it to the top ten lately.

Speaking of?
Conor McGregor for example. He ranks one spot above me now, even though him and his last opponent didn’t even have a spot in the top ten before. It is not my job to judge on those things, the UFC decides and they decide based on your performance. His last fight was okay. What also surprises me, is that Frankie Edgar ranks number three right now. He beat BJ Penn, who has been out for two years. That was no competition. BJ has been a great fighter once, but when I saw that fight I couldn’t help but shaking my head.

Conor McGregor is one of the hottest assets in the UFC right now. Would you mind facing him at a future UFC event in Europe?
Definitely, I wouldn’t say no to that one. That would be an interesting fight for sure. I’m in!

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