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Kategorie: MMA, MMA - DE/CH/AT, MMA - Amerika, MMA - Europa, MMA - Asien

"The Fighters" Filmreview

- Samstag, 8. November 2008

Nach dem Unfalltod seiner Vaters zieht Jake Tyler (Sean Faris) mit seiner Mutter und seinem jüngeren Brüder nach Orlando in Florida. Dort sind Mixed Martial Arts Kämpfe ein angesagtes Hobby, ihr unangefochtener Champion ist der brutale Ryan McCarthy (Cam Gigandet, 2), der auch Jake zu einem Kampf fordert und verprügelt. Wütend beginnt der junge Hitzkopf, der sich zudem noch für Ryans Freundin, die adrette Baja Miller (Amber Heard, 2), interessiert, bei dem erfahrenen Jean Roqua (Djimon Hounsou) zu trainieren. Doch dort lernt er, dass Aggression nicht der richtige Weg ist - und Roqua verbietet Kämpfe außerhalb des Trainings... 

Die Geschichte verspricht nicht gerade innovatives oder besonders spektakuläres Kino, dennoch bietet der Film einige positive Aspekte auf, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. So hat Jeff Wadlow hiermit immerhin noch etwas gutes für die MMA Szene tun können.

Der Film erinnert stark an eine moderne Fassung von "Karate Kid". Alle wichtigen Figuren sind enthalten, der tapfere Junge mit Wut im Bauch, der strenge und weise Trainer, der böse Junge der von seinem Vater von klein auf gedrillt wurde und natürlich das Mädchen, um das es sich zu kämpfen lohnt.

Interessant wird es aus cineastischer Hinsicht eigentlich nie, die Bilder sind zwar auf Hochglanz poliert und erinnern an Musikvideos, allerdings nerven die vielen Kameraeffekte schnell. Die Darsteller tun das Nötigste, wirklich solide Leistungen bringt nur Djimon Hounsou, der den Trainer Jean Roqua spielt.

Inhaltlich hat der Film auch nur wenig zu bieten. Ewige Klischees, ausgelutschte Weisheiten und natürlich Moral ohne Ende.

Aber nun zu der guten Seite des Films. Vor Allem bei den Trainingsszenen wird dem Zuschauer verdeutlich, dass es sich hierbei nicht um bloße Prügeleien ohne System oder Verstand handelt, sondern um einen anspruchsvollen Sport.

Besonders in Deutschland ist dieses "Näherbringen" sehr wichtig, da der Sport hier immer noch in den Kinderschuhen steckt. Es empfiehlt sich also, "The Fighters" ("Never Back Down") ruhig einmal mit Freunden anzusehen. Der Film kann sogar kurzzeitig unterhalten, besonders wenn man Fan des Sports ist.

 

 


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