Die deutschen Medien wollen der Öffentlichkeit nach wie vor regelmäßig weismachen, dass der MMA-Sport nur eine wilde Prügelei ohne Regeln ist. Dass die Realität völlig anders aussieht, zeigte sich am Pfingstwochenende in Rommerskirchen. Im Bujin Gym veranstaltete die FFA unter der Leitung von Andreas Stockmann einen Kampfrichterlehrgang, bei dem sich die motivierten Teilnehmer intensiv mit dem 30-seitigen Regelwerk des deutschen MMA-Verbandes auseinander setzen mussten.
Eines wurde immer wieder betont: Die wichtigste Aufgabe der Kampfrichter ist es, die Gesundheit der Sportler zu schützen. Dies geschieht nicht nur dadurch, dass sie im Ring oder Käfig die Einhaltung des umfangreichen Regelwerks durchsetzen. Es liegt beispielsweise auch in der Verantwortung der Kampfrichter, dass kein Kampf ohne einen Ringarzt durchgeführt wird.
Im Anschluss an einen ausführlichen theoretischen und praktischen Teil legten die Kampfrichteranwärter ihre Prüfung ab. Alle Teilnehmer haben bestanden und können nun auf den kommenden Veranstaltungen eingesetzt werden.
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