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MMA - CH/AT

Geschrieben
 am Mittwoch, 17.10.2012

"Mein Lebenstraum ist es Weltmeister zu werden!"

WFC 17 findet am kommenden Sonntag im slowenischen Ljubljana statt, dabei wird Österreichs Vorzeigeathlet Nandor Guelmino als Hauptkämpfer in den Ring steigen und der WFC Schwergewichtstitel auf dem Spiel stehen, um den Guelmino gegen Emil Zahariev antreten wird. GroundandPound sprach exklusiv mit dem Hunnen, so Guelminos Kampfname, vor diesem bedeutenden Kampf.

GroundandPound: Hallo Nandor, erzähl uns, was dir dieser Kampf bedeutet und was du über deinen Kontrahenten weißt.
Nandor Guelmino: Mein nächster Gegner ist der bulgarische Kämpfer Emil Zahariev, der vor zwei Jahren Europameister im Grappling unter FILA-Regeln wurde. Seine Kampfbilanz im MMA ist 22-4-1 und in seinen letzten 15 Kämpfen hat er nur einmal verloren. Er ist 1,80 Meter groß, wiegt ca. 100 Kilo und kommt aus dem Ringen und Jiu-Jitsu - Brandgefährlich, denn er ist ein Fußhebelspezialist. Obwohl man ihn kaum boxen sieht, darf man seine hintere Linke nicht unterschätzen, da er seine letzten zwei Kämpfe mit einer linken Overhand durch K.o. beendet hat.

Eine ausführliche Analyse wie man merkt.  Du hast dich scheinbar bereits intensiv auf Zahariev eingestellt.
Ich denke, dieser Kampf wird der technisch schwerste Kampf in meiner Karriere, aber so soll es auch sein, denn dann trägt man den Titel mit noch mehr Stolz. Wir kämpfen um den Schwergewichtsgürtel der WFC, der das erste Mal ausgehändigt wird. Das macht das Ganze noch interessanter, da man dadurch auch der erste Titelträger der WFC werden kann.

Guelmino beim Training in Sofia.

Wie lange bereitest du dich schon auf dieses Duell vor?
Ich habe für diesen Kampf sehr lange trainiert. Insgesamt drei Monate. Im Sommer habe ich einen Monat lang hauptsächlich nur Grundlagen trainiert, indem ich sehr viel rennen war. Dann habe ich sechs Wochen hauptsächlich, neben dem normalen Techniktraining, Intervalltraining, Boxsack-Drills, Sprints usw. praktiziert, um meine Kondition und Ausdauer zu steigern und damit auch eine schelle Erholungszeit zu bekommen. Die letzten drei Wochen kam der Umstieg zum Sparring dazu. In der ersten Woche fuhr ich mit Markus di Gallo nach Bulgarien, nach Sofia, zu einem Trainigscamp. Da wir auch letztes Jahr dort waren, wussten wir, dass es uns sehr weiterhilft wieder dorthin zu fahren. Kamen Georgiev, der auch Sambo Weltmeister ist, hat sein Training komplett auf unseren Gegner umgestimmt. Um sechs Uhr früh begann meistens das erste Training und um 18 Uhr das Zweite, wo dann auch der mehrfache Ringerweltmeister Nural Nazmiev Madjara sowie Kickbox-Staatsmeister und MMA-Kämpfer Deyan Topalski dabei waren. Wir haben dort echt viel gelernt.

Den Feinschliff gab es dann im Heimatland?
Genau. Die letzten zwei Wochen habe ich speziell mit meinem Jiu-Jitsu und MMA-Coach Fernando Paulon trainiert und mit Hans Senfter, meinem Box-Coach aus dem Ironfist trainiert. Parallel habe ich im JAB-Club auch mit meinem zweiten Box-Coach Herman Bendl und meinem Thaiboxtrainer Dalibor Nikolic gearbeitet. Wir haben kurze, aber intensive Trainingseinheiten praktiziert, die sehr hart waren, sehr wettkampfspezifisch. Dank Richard Staudner von Crosszone, meinen Trainern und meinem Trainingspartner und Freund Gerald Turek fühle ich mich trotz zwei schweren Verletzungen in dieser Wettkampfvorbereitung so fit wie niemals zuvor.

Nandor Guelmino (m.l.) trainierte mit Gerald Turek (m.r.) bei der Crosszone.

Was erhoffst du dir am Sonntag?
Ich freue mich auf diesen Kampf und hoffe, dass sich mein Lebenstraum erfüllt, als Weltmeister heimfahren zu können! Jedenfalls werde ich alles dafür geben! Hiermit möchte ich mich auch bei meinen Sponsoren für die Unterstützung bedanken.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei der WFC.
Ich danke GnP für dieses Interview. Ich werde mein Bestes geben!

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