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Geschrieben
 am Mittwoch, 12.12.2012

Mark Hominick tritt zurück

UFC-Federgewicht Mark Hominick (l., mit Lyoto Machida) hängt die Handschuhe an den Nagel. (Foto: Mark Bergmann/GroundandPound)

Kanadas vermutlich bestes Federgewicht hängt die MMA-Handschuhe an Nagel. Wie Mark Hominick am Dienstagabend in der US-TV-Show UFC Tonight verkündete, wird er künftig nicht mehr in das umzäunte Achteck steigen.

„Ich durfte meine Leidenschaft leben und meine Träume verfolgen, indem ich MMA-Kämpfe, besonders unter dem Banner von Zuffa bestritten habe. Aber UFC 154 war mein letzter Fight. Ich trete zurück und werde nun mit der nächsten Phase meiner Karriere beginnen“, so Hominick.

Hominick unterlag Pablo Garza am 17. November im ersten Kampf des Hauptprogramms von UFC 154 nach Punkten. Eine mehr als zehnjährige Karriere als MMA-Profi liegt hinter dem begnadeten Techniker, der sein UFC-Debüt im März 2006 mit einem Submission-Sieg über Yves Edwards feierte und es fünf Jahre später bis zu einem UFC-Titelkampf gebracht hatte.

Vor 55.000 Menschen lieferte er sich in Toronto, Kanada, mit Champion José Aldo eine denkwürdige Schlacht um dessen Titel. Er verlor nach Punkten, machte es Aldo jedoch nicht einfach und blieb trotz eines grotesk großen Hämatoms am Kopf bis zum Ende gefährlich.

Wenige Monate nach diesem Kampf verstarb Hominicks Trainer und Mentor Shawn Thompkins. Hominick war danach nie wieder derselbe. Er sollte keinen Kampf mehr in der UFC gewinnen. Nach drei weiteren Niederlagen in Folge zog der 30-Jährige nun einen Schlussstrich.

„Ich habe eine Familie, eine junge Tochter“, so Homick. „Eine weitere Tochter ist auf dem Weg und ich glaube, dies sollte die nächste Phase meines Lebens bestimmen. Darauf werde ich mich konzentrieren. [...] Dem Sport werde ich aber immer treu bleiben. Er ist meine Leidenschaft, er ist es, was mich antreibt.“

In welcher Funktion oder Position man Hominick künftig sehen wird, verriet er allerdings noch nicht.

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