Er zählte zum Favoritenkreis: Der 23 Jahre alte amtierende Ringer-Europameister Frank Stäbler. Doch aus seinem Traum wurde nichts. Gerade als er anfing zu träumen, zerplatze die Traumblase in Rund eins. Gegen den Ungarn Tamas Lorincz war er von Anfang an chancenlos.
Im griechisch-römischen Ringen bis 66 Kilogramm gab es ein deutliches 1:3. Stäbler gelang nur eine kleine technische Wertung, sein Konkurrent punktete viermal für insgesamt sechs Zähler.
Stäbler hat aber dennoch Aussichten auf Bronze, weil der Ungar das Finale erreicht hatte. Dies wäre ein versöhnlicher Abschluss für Stäbler. Er trifft jetzt in der Hoffnungsrunde zunächst auf den US-Amerikaner Justin Dashaun Lester. Sollte er diesen Kampf gewinnen, würde er gegen Tchadaia um Bronze ringen.
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