Eine Niederlage, die keine war. Das Punkturteil vom WM-Kampf gegen Timothy Bradley wurde nun revidiert, aber trotzdem ist der WBO-Titel im Weltergewicht von Box-Superstar Manny Paquiao von den Philippinen weg.
Die kontroverse Punktniederlage von Box-Superstar Manny "Pac Man" Paquiao gegen Timothy Bradley, vom 9. Juni, sie ist den Box-Fans mit Sicherheit noch in bester Erinnerung. Die WBO beauftragte nun fünf neue Punktrichter damit, den Kampf neu zu bewerten. Das Urteil fiel einstimmig zu Gunsten von Pacquiao aus: 118-110, 117-111, 117-111, 116-112 und 115-113.
Doch nun kommt das große Aber, was diese Neubewertung zu einem absoluten Witz macht: Laut WBO-Präsident Francisco Valcarcel hätte man keine Möglichkeit, das ursprüngliche Resultat zu korrigieren. Lieber will man einen Rückkampf anordnen.
Klar, wenn man bedenkt, dass Pacquiao angeblich bis zu 26 Millionen Dollar für den Kampf gegen Bradley bekommen hat, wird bei einem Rückkampf auch für den Verband einiges an Prozenten drin sein. Daher ist es natürlich wesentlich lukrativer, einen Rückkampf anzusetzen, was einer Farce gleichen würde. Wann dieser Rückampf allerdings stattfinden wird, steht bisher noch nicht fest.
Der "Pac-Man" gilt als der weltbeste Boxer und ist bisher der einzige, der in sieben verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister wurde. Zudem zählt er zu den bestbezahlten Sportlern des Planeten.
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