Er trägt seinen Namen „The Greatest“ nicht umsonst: Muhammad Ali ist der wohl größte Boxer aller Zeiten. In- und außerhalb des Rings war er ein Champion, kämpfte an der einen Front für Titel und an der anderen für Bürgerrechte, Gleichheit und Frieden. Heute wird er 70 Jahre alt.
Dreimal war Ali Weltmeister im Schwergewicht, schrieb mit Duellen gegen George Foreman („Rumble in the Jungle“), Joe Frazier („Thrilla in Manila“) und viele andere Größen Boxgeschichte. Doch nicht nur für seine überragende Beinarbeit und seine beeindruckende Schlagkraft war Ali berühmt, er nahm seine Gegner mit intelligenten, aber überzogen selbstbewussten Aussagen schon vor dem eigentlichen Kampf auseinander.
Drei WM-Titel sicherte er sich im Lauf seiner 21 Jahre dauernden Karriere, das Internationale Olympische Komitee ernannte ihn zum „Sportler des Jahrhunderts“, selbstredend ist er längst Mitglied in der Hall of Fame des Boxsports.
Abseits des Seilgevierts gab sich Cassius Clay, so Alis bürgerlicher Name bevor er sich 1964 zum Islam bekannte, ebenso Stolz und kämpferisch wie im Ring. Er lehnte öffentlich seine Einberufung zum Vietnamkrieg ab („Ich habe keinen Streit mit dem Vietkong“) und war einer der eifrigsten (und namhaftesten) Verfechter der Schwarzenbewegung in den USA.
Trotz des 1984 diagnostizierten Parkinson-Syndroms ist Ali bis heute derselbe geblieben. Seit Samstag ist die riesige Geburtstagsparty auf seinem Anwesen in Louisville, Kentucky, bereits im Gange. "Ich bin der Doppelt-Größte“, erklärte Ali einmal in einem Interview. Recht hat er.
GroundandPound wünscht Muhammas Ali alles Gute zum 70. Geburtstag.
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