Am gestrigen Freitag beantragte der frühere Weltmeister und Boxsuperstar Antonio Margarito (38-6, 27 KO) bei der Sportaufsichtsbehörde Nevadas (NSAC) seine Boxlizenz zurück. Diese wurde ihm im vergangenen Jahr von der kalifornischen Sportaufsicht (CSAC) aberkannt, nachdem im Vorfeld eines Kampfes gegen Shane Mosley (45-5-1, 38 KO) unerlaubte gipsartige Substanzen in seinen Handbandagen gefunden wurden, die die Schlaghärte enorm erhöht hätten. Die CSAC sperrte Margarito daraufhin für ein Jahr und entzog ihm die Boxlizenz auf unbestimmte Zeit.
Ein fünfköpfiges Komitee der NSAC entschied nun, Margarito vorerst keine neue Lizenz auszustellen. Stattdessen solle er diese in Kalifornien beantragen, wo sie ihm auch entzogen wurde, bevor er irgendwo anders in den Vereinigten Staaten wieder boxen dürfe. Ein herber Rückschlag für Margarito, der bereits Pläne für lukrative Kämpfe gegen Manny Pacquiao (51-3-2, 38 KO) oder Miguel Cotto (34-2, 27 KO) hegte.
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