Am Ende stand der deutsche Mannschaftsmeister 2011 wieder ganz oben in der Tabelle der Gruppe B. Die Mogons aus Mainz hatten wieder allen Grund zur Freude. Durch eine herausragende Mannschaftsleistung hatten die Mainzer am zweiten Kampftag in Aschaffenburg noch drei Teamssiege geholt. Mit einer weißen Weste dominierten die Mainzer vom Gruppenthron aus das Geschehen.
20:0 Punkte in der Gesamtwertung sprechen eine deutliche Sprache. Doch was noch viel mehr überzeugte, waren die gewonnenen Punkte in den einzelnen Kämpfen. Nachdem man das Grapplingteam Mannheim mit 31:0 abgefertigt hatte, folgte der nächste Streich gegen das German Top Team. Das GTT stand nach dem ersten Kampftag noch an der Tabellenspitze der Gruppe B. Doch diesmal gelang ihnen nichts gegen die Mogons. Mit 31:0 gab es auch hier eine saftige Klatsche.
Auch die Warriors aus Forchheim konnten den Mogons das Wasser nicht reichen. Auch sie unterlagen zu Null! Mit 33:0 versenkten die Mainzer auch die Warriors. Damit kamen die Mannen um Teamchef Patrick Herring auf 94:0 ergrappelte Punkte. Herring war aber nicht nur mit seinem Team sehr zufrieden: „Zuerst sollte man mal wieder erwähnen, auf was für einem hohen Niveau die ganze Veranstaltung war, sowohl die Organisation als auch die Kämpfe. Die DGL wird einfach mit jedem neuen Termin professioneller. Und das gleiche gilt auch für die Leistung der Beteiligten! Ich habe selten so viele Kämpfe auf einmal gesehen, die so spannend und auf so einem hohen technischen Niveau waren.“
Dann ging Herring ans Eingemachte: „Für uns ist es natürlich ideal gelaufen, wir ziehen ohne eine einzige Mannschaftsniederlage ins Finale ein. Unsere ganze Mannschaft hat dabei wieder alles gegeben und man hat vor allem wieder gesehen, dass wir auch als Mannschaft funktionieren. Wir haben zum Glück inzwischen so viele erfahrene Kämpfer, dass wir es uns tatsächlich leisten können, mit unserer Aufstellung zu taktieren. Da kann es dann natürlich auch schon mal passieren, dass man nur einen Kampf hat, aber genau das macht eine Mannschaft aus: Wenn der Gegner einem anderen besser liegt oder der Teamkamerad noch Erfahrung sammeln soll, dann zählt das Beste für die Mannschaft und nicht das eigene Ego.
Niemand von uns will sich in den Mittelpunkt drängen und wenn die Ansage ist, dass man lieber sicher punkten soll, anstatt auf Teufel komm raus eine Submission zu holen, dann wird das eben so gemacht. Ich denke, der Erfolg gibt uns da auch Recht. Auch wenn der Weg dahin nicht ganz so einfach war, wie man es vom Ergebnis vermuten könnte. Ganz so einfach wie auf dem Papier waren die Siege nicht. Gerade Peter Angerers German Top Team hat uns gezeigt, dass man auf jeden Fall mit ihnen rechnen muss.
Ohne die zum Glück passende Taktik hätte das auch erheblich knapper ausfallen können. Das Top Team hat vor allem dann auch im Kampf um den Einzug in das Finale gegen die Münchner gezeigt, dass auch sie als Mannschaft hervorragend funktionieren. Das Duell der beiden Teams war für mich auf jeden Fall die spannendste Begegnung des Tages, die durchaus auch anders hätte ausgehen können. Was die beiden Mannschaften gezeigt habe, war absolut beeindruckend! Und absoluten Respekt sollte man auch den Warriors aus Forchheim zollen, die mit ganzen vier Mann angetreten sind und trotzdem alles gegeben haben. Wenn das kein Sportsgeist ist, was dann?“
Abschließend sagt Herring: „Jetzt sind wir Mainzer auf jeden Fall erstmal sicher im Finale und wie es dann dort läuft, werden wir sehen. Die anderen Mannschaften werden da sicherlich auch nicht zum Verlieren hinfahren. Unser Weg ins Finale war auch übrigens keineswegs so einfach, wie es das Ergebnis vermuten lassen würde. Erstens mal ist es vor allem die oben erwähnte Zusammenarbeit und zweitens Training, Training, Training. Ohne unseren Trainer Matthias Werner wäre wohl keiner von uns so weit gekommen. Die Mainzer Mannschaft ist vor allem das Ergebnis seiner jahrelangen Arbeit, die Leute so zu formen, wie sie heute da stehen. Eine Mannschaft steht und fällt eben mit dem Trainer, das sollte man ja aus anderen Sportarten zur Genüge kennen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf das Finale und werden alles geben!“
DGL Kampftag 2
25. August 2012
Ringerleistungszentrum Aschaffenburg
Gruppe A:
Team Ballterrier – Southside Connection 1:25
Arena Aschaffenburg – Integra Eifel Fight Team 6:26
Team Ballterrier – Arena Aschaffenburg 19:8
Stuttgart Muchachos – Integra Eifel Fight Team 16:13
Stuttgart Muchachos – Arena Aschaffenburg 29:0
Tabellenstand Gruppe A:
1. Southside Connection 16:0
2. Stuttgarter Muchachos 12:4
3. Team Ballterrier 8:8
4. Integra Eifel Fight Team 4:12
5. Arena Aschaffenburg 0:16
Gruppe B:
Mogons Mainz – Grapplingteam Mannheim 31:0
Grapplekinx München – Warriors Forchheim 30:5
Mogons Mainz – German Top Team 31:0
Caveirinha Family – Grapplingteam Mannheim 10:23
Mogons Mainz – Warriors Forchheim 33:0
Caveirinha Family – German Top Team 0:33
Grapplekinx München – German Top Team 17:9
Caveirinha Family – Warriors Forchheim 15:20
Tabellenstand Gruppe B:
1. Mogons Mainz 20:0
2. Grapplekinx München 16:4
3. German Top Team 12:8
4. Grapplingteam Mannheim 8:12
5. Warriors Forchheim 4:16
6. Caveirinha Family 0:20
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